Bereits vor dem Spieltag war die Ausgangslage eindeutig: die Damen hatten den Klassenerhalt bereits gesichert, die Herren mussten mindestens 3 Matches gewinnen, um ebenfalls nächstes Jahr wieder in der 1. Bezirksliga aufschlagen zu dürfen.
Schon bei der Bekanntgabe der Aufstellungen wurde klar, dass Waldbronn alles versuchen würde sich selbst noch den Klassenerhalt zu sichern, sie reisten mit zwei sehr spielstarken, ausländischen Spielern nach Bruchsal.
Gleich die erste Runde war ein Schock für die DJK’ler denn alle drei Einzel gingen äußerst eng im Matchtiebreak zum Zwischenstand von 0:3 verloren. Auch in der zweiten Runde lief es nicht viel besser. Lediglich Oli Bötsch konnte sich in einem hart umkämpften Spiel gegen Christopher Scherer durchsetzen. Mit 1:5 war nach den Einzeln leider noch kein Land in Sicht und die dringend benötigten drei Siege weit entfernt. Zumindest zwei der drei abschließenden Doppel mussten gewonnen werden.
Constantin und Oli hatten im ersten Doppel die vermeintlich einfachste Aufgabe und gewannen glatt 6:3 und 6:3, nur noch ein Match zum Klassenerhalt.
Bei Patrick und Justin ging es eng her und sie verloren, wie sollte es an diesem Sonntag anders sein, wiederum im Matchtiebreak 8:10. Das letzte laufende Doppel musste die Entscheidung bringen. Milan und Ole wuchsen förmlich über sich hinaus und konnten tatsächlich den ersten Satz im Satztiebreak und den zweiten Satz mit 6:3 gewinnen, eine beeindruckende Leistung!
Somit stand nach einer spannenden Partie der Klassenerhalt für die DJK-Herren fest.
Das Damenteam verlor mit 4:5 ebenfalls gegen Waldbronn, was jedoch keinen Einfluss auf den Tabellenstand mehr hatte.
Weiterhin mit beiden Mannschaften in der 1. Bezirksliga spielen zu können ist ein großartiger Erfolg der DJK’ler, gerade wenn man bedenkt, dass fast jedes gegnerische Team mit zwei oder mehr spielstarken Ausländern antritt. Eine äußerst bedenkliche Entwicklung über die sowohl die entsprechenden Vereine, deren Geldgeber als auch unser Tennisverband endlich mal nachdenken sollten. Auch der Umgang mit Tennisspielgemeinschaften, der Gastspielerregelung und die Terminierung der Badenliga sollte dringend neu geregelt werden. Die aktuelle Situation schadet ganz besonders unserer Jugend in den Vereinen, die von einem Bruchteil dieser Investitionen erheblich profitieren könnte!
Unser Erfolg wurde an der bereitgestellten Aperol Bar bis in die Abendstunden entsprechend gefeiert!
Ein großer Dank geht an unsere fantastischen Fans, wir freuen uns bereits jetzt auf die kommende Saison 2026!